Ins Auge gespuckt - Bahnmitarbeiter muss zum Arzt

Sonntag, den 26. Juni 2016 um 08:08 Uhr Verfasst von  Redaktion 112-magazin
Aufgrund einer Spuckattacke musste ein Bahnbediensteter zum Arzt Aufgrund einer Spuckattacke musste ein Bahnbediensteter zum Arzt Foto: 112-magazin

KASSEL/AßLAR. Erneut Opfer einer Spuckattacke wurde am Dienstagabend, gegen 21 Uhr, ein Zugbegleiter im Bahnhof Aßlar. Als mutmaßlichen Täter haben Beamte des Bundespolizeireviers Gießen einen 22-Jährigen aus Wetzlar ermittelt. Ein nahezu identischer Fall, ebenfalls im Bahnhof Aßlar, ereignete sich letzte Woche.

Ob es sich hier um den gleichen Täter handelt, muss noch ermittelt werden. Der Vorfall ereignete sich während der Zugfahrt von Gießen in Richtung Dillenburg.

Bei der Fahrscheinkontrolle zeigte sich der 22-Jährige, gebürtiger Israeli, äußerst unkooperativ. Er hatte kein Ticket gezogen. Mittels Angabe von falschen Personalien versuchte er den Bahnmitarbeiter zu täuschen. Erst als dieser mit der Bundespolizei drohte, lenkte er ein und zahlte das erhöhte Beförderungsentgelt.

Beim Ausstieg im Bahnhof Aßlar beleidigte der Mann den Zugbegleiter. Dabei spuckte er dem 50-Jährigen ins Auge und auf dessen Uniform. Die Attacke war so heftig, dass der Bahnbedienstete sich in ärztliche Behandlung begeben musste.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 22-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet.

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Zuletzt geändert am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 08:32 Uhr