Training für Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis

Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 14:32 Uhr Verfasst von  HNA
Vor dem Übungseinsatz: Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis proben in der mobilen Brandübungsanlage mit dem Namen Fire Dragon den Ernstfall. Es gibt acht Brandstellen und eine Simulation für Rauchdurchzündungen. Vor dem Übungseinsatz: Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis proben in der mobilen Brandübungsanlage mit dem Namen Fire Dragon den Ernstfall. Es gibt acht Brandstellen und eine Simulation für Rauchdurchzündungen. Foto: HNA

WALDECK-FRANKENBERG. Mit 25 Kilo Ausrüstung am Körper bei Temperaturen von bis zu 500 Grad das Feuer bekämpfen: Die Feuerwehrleute proben in Korbach den Ernstfall. Der so genannte Fire Dragon ist ein Container für Brandsimulationen, an denen sich die Atemschutzgeräteträger erproben können.

Der Container reist von März bis Dezember durch Hessen und machte schon in den vergangenen Jahren mehrmals Station in Korbach. So auch seit einigen Tagen wieder am Feuerwehrstützpunkt.

An neun Einsatztagen robben 420 Feuerwehrleute aus dem Landkreis einmal durch den Feuertunnel. Der Aufenthalt im Container beträgt etwa zwölf Minuten, die Vor- und Nachbereitung dauert deutlich länger: Zunächst werden die Brandschützer medizinisch untersucht, Puls und Blutdruck werden gemessen. „Hitze und Rauch im Container verlangen einiges ab", erklärt Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. 

Wenn die Wehrleute den medizinischen Test überstanden haben, bereitet sich ein Trupp aus zwei Brandschützern auf den Einsatz vor. Atemschutzgeräte werden ihnen auf den Rücken geschnallt, Feuerschutzhauben und Handschuhe angelegt.

Quelle: HNA

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 14:38 Uhr