400.000 Euro Schaden bei Brand: Grillasche als Auslöser

Dienstag, den 22. August 2017 um 15:57 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Heiße Grillasche hat nach den Ermittlungen der Kripo den Brand dieses Einfamilienhauses in Arfeld ausgelöst. Heiße Grillasche hat nach den Ermittlungen der Kripo den Brand dieses Einfamilienhauses in Arfeld ausgelöst. Fotos: Matthias Böhl/112-magazin.de

ARFELD. Nicht vollständig ausgekühlte Grillasche hat zu dem Wohnhausbrand im Berleburger Ortsteil Arfeld geführt, bei dem eine junge Familie in der Nacht zu Montag ihr gesamtes Hab und Gut verlor.

Bei dem Feuer war, wie berichtet, ein geschätzter Schaden von 400.000 Euro entstanden. Die Eltern waren ins Krankenhaus gebracht worden, die beiden zwei und sechs Jahre alten Kinder unversehrt geblieben. Die Brandermittler des Bad Berleburger Kriminalkommissariats haben ihre polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Brandes inzwischen abgeschlossen, wie ein Sprecher am Dienstag berichtete.

Demnach war das Feuer am späten Sonntagabend mit Wahrscheinlichkeit durch nicht vollständig ausgekühlte Grillasche, in Verbindung mit Windeinwirkung, verursacht worden. Teile umherfliegender noch heißer Asche setzten so zunächst einen auf der Terrasse stehenden Holzwagen sowie weitere daneben stehende Gegenstände in Brand. Von diesen griff das Feuer dann auf die Terrasse und schließlich auf das Einfamilienhaus über.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen ist eine technische Brandursache sowie Fremdeinwirkung auszuschließen. Das Haus wurde durch den Brand komplett zerstört. (ots/pfa) 

Zuletzt geändert am Dienstag, den 22. August 2017 um 15:57 Uhr