Reh ausgewichen, ins Wasser gefahren und schwer verletzt mit Hubschrauber in die Klinik

Samstag, den 28. Juli 2018 um 20:26 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl
Mehrere Meter neben der Straße kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Mehrere Meter neben der Straße kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Fotos: Matthias Böhl, 112-Magazin

ALTENTEICH. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen auf der B 62 zwischen Erndtebrück und Altenteich. Ein 49-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 09.20 Uhr mit seinem Pkw von Erndtebrück kommend in Richtung Altenteich unterwegs, als er plötzlich einem Reh ausweichen musste, das von rechts unvermittelt auf die Fahrbahn lief. Dabei zog der Fahrer seinen Wagen nach links, geriet dann jedoch in eine angrenzende Böschung, durchfuhr diese und fuhr noch einige Meter durch einen Weidezaun und eine Wiese, ehe er schließlich in Schieflage in einem Bachbett zum Stehen kam.

Schwer verletzt konnte der 49-jährige sich selbst befreien und zur Straße gehen, um dort Autofahrer um Hilfe zu bitten. Von da aus wurde dann der Notruf abgesetzt und eine Erstversorgung eingeleitet. Der DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück, zwei Streifenwagen aus Kreuztal und Bad Laasphe, der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen und die Löschgruppe Lützel wurden zur Einsatzstelle beordert. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber nach Siegen geflogen.

Die Löschgruppe Lützel errichtete vorsichtshaltbar Ölsperren im Bach und war bei der Bergung des total beschädigten Passats behilflich, der mit einem Trecker aus dem Bachbett und der Wiese gezogen wurde und dann mit einem Abschleppwagen weggefahren wurde. Die Polizei gibt den entstandenen Sachschaden mit rund 8000 Euro an.