Feuerwehr rettet Wohnhäuser und Garage

Montag, den 26. Februar 2018 um 21:25 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl und Patrick Krause
Der Schuppenbrand in Reiste forderte rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Der Schuppenbrand in Reiste forderte rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Fotos: Matthias Böhl, Patrick Krause, 112-Magazin

REISTE. Einem Feuerwehrmann und all seinen Kameraden, die heute am frühen Abend in Reiste im Einsatz waren, ist es wohl zu verdanken, dass mehrere Wohnhäuser und eine Garage kein Raub der Flammen wurden.

In einem recht eng bebauten Wohngebiet war in einem Garten ein Holzschuppen in Brand geraten. „Einer unserer Kameraden, der in der Nachbarschaft wohnt, hat das Feuer bemerkt und uns alarmiert“, berichtete Einsatzleiter Tobias Gödeke vor Ort. Nur wenige Minuten später waren er selbst und seine Kameraden vor Ort.

Die Leitstelle in Meschede alarmierte zunächst die Löschgruppen aus Reiste, Bremke, den Löschzug Eslohe, die Drehleiter aus Meschede, sowie Polizei und Rettungsdienst. „Wir haben dann die Löschgruppe Wenholthausen noch nachalarmiert“, erklärte Einsatzleiter Gödeke vor Ort. Denn, so der Wehrleiter, in dem Schuppen, der beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand stand, war neben Brennholzvorräten und Alufelgen auch eine Gasflasche untergebracht.

Der brennende Schuppen stand in unmittelbarer Nähe zu zwei Wohnhäusern und einer Garage. Nur dem schnellen Eingreifen der rund 70 Einsatzkräfte ist es wohl zu verdanken, dass Häuser und Garage kein Raub der Flammen wurden. „Die Garage wurde schon in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben die Tür aufbrechen müssen, um an die Flammen zu kommen und haben direkt ein neues Schloss eingebaut“, schildert Tobias Gödeke.

Im Anschluss an den akuten Angriff löschten die Feuerwehrleute alle letzten Glutnester im Schuppen ab, zogen dazu das Brennholz auseinander und leuchteten die Einsatzstelle aus. Anwohner aus der Nachbarschaft und Kinder des nahe stehenden Wohnhauses beobachteten den Einsatz der Feuerwehr und konnten sich überzeugen, dass die Einsatzkräfte alles getan haben, um das Zuhause der Bewohner zu retten.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, und wie es zum Brandausbruch kam, dazu konnten noch keine Angaben gemacht werden. (mb/pak/112-Magazin)