Mit Gleitschirm abgestürzt, schwer verletzt: Hubschrauber

Donnerstag, den 24. August 2017 um 17:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Feuerwehrleute aus Wirmighausen unterstützten als Tragehilfe den Einsatz. Der Verletzt wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Feuerwehrleute aus Wirmighausen unterstützten als Tragehilfe den Einsatz. Der Verletzt wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Fotos: pfa

WIRMIGHAUSEN. Schwere Verletzungen hat am Donnerstag ein 26 Jahre alter Gleitschirmflieger erlitten, als er beim Landeanflug abstürzte und gegen einen Hang prallte. Notarzt und Rettungsdienst wurden von Flugkameraden und Feuerwehrleuten unterstützt, die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog den jungen Mann schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Der Flugunfall passierte gegen 14.40 Uhr, als der 26-Jährige aus Paderborn gerade landen wollte. Dabei verlor der Gleitschirmflieger rasch an Höhe und stürzte schließlich etwa in der Mitte eines steilen Hangs zu Boden. Der junge Mann war ansprechbar, unter anderem bestand aber der Verdacht auf eine Rückenverletzung.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung des Johanniter-Rettungswagens aus Adorf, die die Erstversorgung des Verletzten übernahmen und dabei von Flugkameraden des Verletzten unterstützt wurden, forderten über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr als Tragehilfe und einen Rettungshubschrauber zum Transport in eine Spezialklinik an. Die Luftretter der Maschine Christoph 13 aus Bielefeld übernahmen den Einsatz, der Pilot des orangefarbenen Helikopters landete auf dem Kamm des Hangs oberhalb der Absturzstelle.

Noch während Notärzte und Rettungsassistenten den Verletzten versorgten, brachten sich einige der Wirmighäuser Feuerwehrleute am Kopf des Hangs in Stellung: Mit Feuerwehrleinen halfen sie ihren Kameraden, die den Verletzten trugen, den steilen Anstieg erklimmen zu können. Die Crew des Hubschraubers flog den Patienten schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Bei Wirmighausen ist es in der Vergangheit immer wieder zu Gleitschirmunfällen mit Schwerverletzten gekommen. Dabei waren in einigen Fällen auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Jede Hilfe zu spät kam dort dagegen vor fünfeinhalb Jahren für einen 47-Jährigen: Der Mann aus Bielefeld war damals aus gut 30 Metern Höhe in den Tod gestürzt (zum Artikel hier klicken). (pfa) 


Zuletzt geändert am Donnerstag, den 24. August 2017 um 17:14 Uhr