Kampfhund greift an: Schädelfraktur, Pudel tot

Samstag, den 08. September 2018 um 06:49 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
Der ungleiche "Kampf" zwischen einem Pitbull und einem Pudel endete am 6. September mit einer Schädelfraktur - der Tierarzt konnte den Pudel nicht mehr retten  Der ungleiche "Kampf" zwischen einem Pitbull und einem Pudel endete am 6. September mit einer Schädelfraktur - der Tierarzt konnte den Pudel nicht mehr retten Symbolbild 112-magazin

BAD WILDUNGEN. Ohne Vorwarnung hat am Donnerstagabend ein American Staffordshire Terrier (AST) einen Pudel in den Kopf gebissen - das Tier starb trotz veterinärmedizinischer Hilfe.

Zugetragen hatte sich der Zwischenfall gegen 20 Uhr in der Hufelandstraße, als die Besitzerin mit ihrem Pudel einen Spaziergang unternahm. Dabei sei ihr sieben Jahre alter Pudel an der Leine geführt worden, berichtete die Hundesbesitzerin. Bestätigt wurde der Vorfall von der Wildunger Polizei. 

Zeugenaussagen zufolge soll der Terrier sich außerhalb des Einwirkungsbereiches seines Halters befunden haben. Ohne Vorwarnung habe sich der Terrier auf den Pudel gestürzt und mit seinem kräftigen Gebiss eine Schädelfraktur hervorgerufen.  Ein hinzugerufener Tierarzt konnte den Hund nicht mehr retten.

Um weitere Bissattacken des Hundes auszuschließen, wurde dem Pitbull von Amtswegen ein Maulkorb- und Leinenzwang auferlegt. Diese Vorgaben muss der Hundebesitzer nun umsetzen. Zusätzlich wurde dem Besitzer des Listenhundes ein erneuter Wesenstest für seinen Vierbeiner  auferlegt - den Ersten hatte der 18 Monate alte Terrier bereits bestanden.

Die Besitzer des Pudels haben Anzeige gegen den Halter des Pitbulls erstattet.  (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Samstag, den 08. September 2018 um 07:29 Uhr