Zahlreiche Fische im Edersee verendet

Sonntag, den 19. August 2018 um 13:09 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
Die Wasserschutzpolizei am Edersee geht einer Straftat nach und sucht Zeugen Die Wasserschutzpolizei am Edersee geht einer Straftat nach und sucht Zeugen Symbolbild 112-magazin

WALDECK/EDERSEE. Durch unbekannte Täter wurde in der Waldecker Bucht am Steilufer zwischen Buchholz und Eschelbergspitze ein Netz im Edersee gestellt, in dem zahlreiche Fische qualvoll verendeten. Die Wasserschutzpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Fischwilderei und Tierquälerei eingeleitet.

Wie Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei Edersee mitteilte, bemerkte am Sonntagmorgen ein Angler gegen 10 Uhr eine am Ufer mit einem Stein befestigte Leine, die er ein Stück einzog. Zum Vorschein kam ein Stellnetz mit zahlreichen gefangenen Fischen.

Der Angler verständigte die Wasserschutzpolizei; gemeinsam konnte das Netz eingeholt werden. Es handelte sich um ein ca. 25 x 1 Meter großes Kiemenstellnetz mit einer Maschenweite von 7 cm, in dem sich 25 Fische verfangen hatten. Bei den Fischen handelte es sich überwiegend um Zander, aber auch Brassen und Barsche wurden gefangen. Ein Teil der Fische lebte noch, der überwiegende Teil war jedoch schon verendet oder stand kurz davor. Die noch lebenden Fische wurden aus dem Netz geschnitten und zurückgesetzt.

Die Wasserschutzpolizei bittet unter der Telefonnummer 05623/5437 um sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat beitragen können. 

Anzeige:


Zuletzt geändert am Sonntag, den 19. August 2018 um 13:24 Uhr