Mit Caddy in Schuppen gebraust - Auto Totalschaden, Fahrer kommt ins Krankenhaus

Sonntag, den 05. August 2018 um 07:23 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Auch die Freiwillige Feuerwehr Mandern war am 5. August im Einsatz - aufgelaufene Betriebsstoffe mussten gebunden und aufgenommen werden Auch die Freiwillige Feuerwehr Mandern war am 5. August im Einsatz - aufgelaufene Betriebsstoffe mussten gebunden und aufgenommen werden Symbolbild 112-magazin

MANDERN. Zu einem Verkehrsunfall kam es am frühen Sonntagmorgen im Bad Wildunger Stadtteil Mandern. Der Fahrer eines Volkswagens kam in der Ortsdurchfahrt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Schuppen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war der 46-jährige Fahrer gegen 3.45 Uhr aus Richtung Ungedanken auf der Bundesstraße 253 (Fritzlarer Straße) in Fahrtrichtung Wega unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Edertaler in Höhe des Fußgängerüberwegs von der Fahrbahn ab.

Anwohner, die den Unfall beobachtet hatten, meldeten über die Notrufnummer den Vorgang und bemühten sich um die verletzte Person. Ein hinzugerufener Notarzt ließ den 46-Jährigen nach der medizinischen Erstversorgung mit einem RTW in das Stadtkrankenhaus nach Bad Wildungen verlegen. Dort wurde dem Verletzten auf Anweisung der Polizei eine Blutprobe entnommen, weil der Mann im Verdacht steht unter Alkoholeinwirkung seinen braunen Caddy gesteuert zu haben. Da das Ergebnis der Blutuntersuchung noch aussteht, wurde dem Fahrer der Führerschein vorerst belassen.

Die Feuerwehr Mandern musste um 4.10 Uhr nachalarmiert werden, weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Unter Einsatz von Ölbindemittel wurde die Ölspur am Fußgängerüberweg abgestreut, das kontaminierte Material aufgenommen und entsorgt. Insgesamt waren zehn Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatz beteiligt. Die Leitung hatte Michael Reinhard übernommen.

Wie schwer der Edertaler verletzt wurde, steht noch nicht fest - der Sachschaden am Caddy und dem Schuppen beläuft sich nach Einschätzung der Wildunger Beamten auf etwa 15.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Sonntag, den 05. August 2018 um 08:11 Uhr