A 44: Erneut Hund an Rastplatz ausgesetzt

Donnerstag, den 03. August 2017 um 11:35 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
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Hündin "Leica" fühlt sich bei ihren neuen Besitzern pudelwohl Hündin "Leica" fühlt sich bei ihren neuen Besitzern pudelwohl Foto: Privat

MARSBERG. An einen Baum gebunden und sich selbst überlassen, haben unbekannte Täter eine junge Hündin auf einem Rastplatz an der Autobahn 44. Das ist nun schon der zweite Fall innerhalb weniger Wochen - erst kürzlich hatte ein Lkw-Fahrer bei Diemelstadt verhindern können, dass eine Familie auf der Urlaubsfahrt ihren Hund "entsorgen" konnte.

Nach Angaben der Tierschutzvorsitzenden  Elke Heinemann, hatte eine Frau aus Obermarsberg am 22. Juli gegen 18 Uhr die junge Hündin an einem Baum angebunden gefunden, als sie sich auf einem Rastplatz an der A 44, die Beine vertreten wollte. Aus einem nahegelegenen Waldstück in Höhe der Wewelsburg hörte die Obermarsbergerin Klagen und Jaulen eines Hundes. Bei näherer Betrachtung stellte die Frau fest, dass ein Schäferhundwelpe an einem Baum gekettet worden war, neben sich etwas Futter in einer Tüte und ein Hundekorb aus Plastik. Das Fell des etwa 12 Wochen alten Hundewelpen war erheblich verschmutzt, der Allgemeinzustand eher schlecht.

Nach einem Anruf bei der Polizei, nahm die Frau das Tier mit nach Hause, versorgte die kleine Hündin und schaltete Elke Heinemann ein, die sofort einen Veterinär aus Paderborn informierte. Nach eingehender, tieräztlicher Untersuchung und einer Entwurmungskur wurde das Tier in eine Pflegefamilie gegeben, wo sich die neuen Eigentümer seitdem liebevoll um das kleine Wollknäuel kümmern.

Link: Urlauberfamilie will Hund aussetzen - Brummifahrer funkt dazwischen (16.07.2017)

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Zuletzt geändert am Freitag, den 04. August 2017 um 20:31 Uhr