Unbekannte lösen bei Feuerwehrleuten die Radmuttern

Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 14:25 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Die Polizei ermittelt in Battenberg wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr - kein Kavaliersdelikt. Die Polizei ermittelt in Battenberg wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr - kein Kavaliersdelikt. Foto: pfa/Archiv

BATTENBERG. An den Autos von zwei jungen Männern aus Battenberg haben Unbekannte die Radmuttern gelöst - in einem Fall sogar mehrfach. Außerdem wurden Reifen zerstochen. Beide Männer sind Mitglieder der Feuerwehr - so könnte der Tatort auch vor dem Gerätehaus liegen.

An dem schwarzen Skoda Fabia eines 22-Jährigen aus der Erfurter Straße wurden in der Zeit seit Oktober 2016 mehrfach die Radmuttern des rechten Vorderrades gelöst, in drei Fällen steckten Schrauben im rechten Vorderreifen, so dass neue Pneus angeschafft werden mussten. Den letzten Vorfall mit gelösten Radmuttern entdeckte der Skodafahrer am vergangenen Freitag, 26. Mai. Das eigentliche Lösen der Radmuttern kann auch schon etwas früher passiert sein.

Ähnliches widerfuhr einem 18-Jährigen aus der Straße Am Hofenstück. Auch bei seinem blauen VW Passat wurden am 10. Mai gelöste Radmuttern festgestellt, bei ihm war das linke Vorderrad betroffen.

Wo genau sich diese Taten ereigneten, steht nicht fest. Die Männer verbindet allerdings, dass sie beide aktive Feuerwehrmänner sind, so dass der Tatort durchaus auch der Parkplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus in der Dresdener Straße sein kann.

Die Polizei in Frankenberg ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und ist deshalb auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen. (ots/pfa) 

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 15:06 Uhr