Artikel nach Markierung anzeigen: Schwarzwild

Keiler wird von Audi mitgenommen - 5000 Euro Sachschaden

Samstag, den 24. März 2018 um 09:25 Uhr
BAD WILDUNGEN/HUNDSDORF. Bei der Überquerung der Bundesstraße 253 am Freitagabend, musste eine Wildsau ihr Leben lassen. Ein Audi erfasste den Keiler frontal.Ereignet hatte sich der Unfall in den späten Abendstunden des 23. März, als ein…
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Drückjagd Braunshausen

Samstag, den 13. Januar 2018 um 07:24 Uhr
BRAUNSHAUSEN. Am heutigen Samstag, 13. Januar2018, wird in der Gemarkung Braunshausen eine Drückjagd auf Schwarzwild stattfinden. Die Jägerschaft bittet sämtliche Verkehrsteilnehmer, auf den Landes- und Kreisstraßen vorsichtig zu fahren. Sowohl flüchtendes Wild, als auch Jagdhunde…
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Drückjagd bei Rosenthal - Geschwindigkeit reduzieren

Freitag, den 24. November 2017 um 10:08 Uhr
ROSENTHAL. Eine weitere Drückjagd wurde heute von einem Jagdausübungsberechtigten aus Rosenthal gemeldet. Die geplante Drückjagd auf Schwarzwild findet am Samstag, 25. November, rund um Rosenthal und den Forsthäusern bei Lehnhausen statt. Gründe für die Jagd…
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Termine melden: Drückjagden in Waldeck-Frankenberg

Montag, den 30. Oktober 2017 um 08:47 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Auch am kommenden Wochenende wird es im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu Drückjagden auf Schwarzwild kommen. Ein wesentlicher Grund für die Bejagung von Sauen ist die hohe Schwarzwildpopulation. Der milde Winter und das trockene Frühjahr hat…
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Drückjagd auf Sauen - Feuerwehr sichert Straße ab

Samstag, den 09. September 2017 um 06:00 Uhr
HEMMIGHAUSEN/EIMELROD. Hohe Wildschäden durch Schwarzwild in Maisschlägen und auf Grünlandflächen haben im Landkreis Waldeck-Frankenberg rasant zugenommen. Obwohl die Waldecker Jäger immer höhere Abschusszahlen an die untere Jagdbehörde in Korbach melden, nimmt die Population der Wildschweine…
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B 485: Drei Fahrzeuge kollidieren mit Wildschweinrotte

Sonntag, den 29. Januar 2017 um 10:08 Uhr
BAD WILDUNGEN/GIFLITZ. Keine Chance hatten gestern Abend drei Fahrzeugführer, als sie mit ihren Pkws auf der Bundesstraße 485 aus Bad Wildungen kommend in Richtung Giflitz unterwegs waren. Um 20.20 Uhr, wechselte eine Rotte Wildschweine aus…
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Heute: Drückjagd in Sachsenberg

Mittwoch, den 25. Januar 2017 um 06:01 Uhr
LICHTENFELS-SACHSENBERG. Eine Drückjagd auf Schwarzwild wurde von einem Jagdpächter aus Sachsenberg gemeldet. Die geplante Drückjagd findet heute in der Gemarkung Sachsenberg statt. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit…
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Drückjagd im Raum Diemelsee

Donnerstag, den 17. November 2016 um 08:35 Uhr
DIEMELSEE. Zu einer revierübergreifenden Drückjagd hat die Hegegemeinschaft Diemlelsee am 19. November aufgerufen. In etlichen Ortsteilen von Diemlsee findet am samstag in der Zeit von 9 Uhr bis 14 Uhr die Jagd auf Schalenwild statt.…
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Sprinter überfährt Sautrommel auf B 252

Freitag, den 08. Februar 2013 um 19:54 Uhr
SCHMITTLOTHEIM. Über eine sogenannte Sautrommel zum Kirren von Wildschweinen ist ein Kurierfahrer auf der B 252 gefahren. Dabei entstand ein Schaden am Unterboden des Sprinters. Woher der von Jägern verwendete Gegenstand stammt, ist der Frankenberger…
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Wildschäden und Wildunfälle nehmen zu

Dienstag, den 29. Januar 2013 um 13:03 Uhr

WALDECK-FRANKENBERG. Mit jedem Jahr erhöht sich in Waldeck-Frankenberg die Zahl der Wildunfälle und der Wildschäden durch Schwarzwild. Dabei wurden im vergangenen Jahr erheblich mehr Sauen erlegt als in den Jahren zuvor. Gerade die revierübergreifenden Ansitzdrückjagden haben sich als geeignetes Mittel zur Reduktion der Bestände erwiesen.

Man hat den Revierpächtern in der Vergangenheit gern den schwarzen Peter zugeschoben und behauptet, die Jäger schießen zu wenig. Das das nicht der Fall ist zeigen die nackten Zahlen:  Ca. 6000 Schwarzkittel wurden in Waldeck-Frankenberg erlegt, Hessenweit wird die Zahl von 75.000 Stück gehandelt.

Was lässt die Population so ansteigen? Milde Winter, stark tragende Buchen und Eichelmast begünstigen die Nahrungsaufnahme und damit die Populationsrate. Dazu kommt, dass der Mais und Rapsanbau immer größere Dimensionen annimmt. Zum einen ist auch hier das Futterangebot enorm, zum anderen bieten diese Felder auch Deckung. Der Jäger hat hier das Nachsehen und muss in der Regel für den ausufernden Wildschaden zahlen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt liegt auch in der falschen Bejagung. Schießt man die alten Stücke und die Leitbache, haben die Keiler leichtes Spiel mit der führungslosen Rotte und so werden selbst Frischlinge schon beschlagen. Dieses Spiel wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen und führt somit zu einer exlosionsartigen Vermehrung.

Durch enorme Wildschäden und Wildunfälle werden die Jagdreviere immer schwieriger zu verpachten sein. Teilweise gehen die Jagdgenossenschaften schon so weit, dass sie Reviere mit hohem Wildschaden für wenige Euros verpachten und sich mit einer geringen Wilschadenpauschale zufrieden geben.  Die Jagdscheininhaber und die Landwirte sind also gut beraten, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen um eine intensive aber waidgerechte Bejagung der Wildbestände zu ermöglichen. Bei Wildunfällen verhält es sich ähnlich. Setzt der Revierpächter eine Drückjagd an und kommt es infolge dieser Jagdausübung zu einer Kollision von Wild mit einem Verkehrsteilnehmer, ist der Revierinhaber unter Umständen haftbar zu machen. Hier gibt es bereits einige Gerichtsurteile zu Lasten des Revierpächters.

Wie auch immer sich die Sache entwickelt. Es bleibt spannend.

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