Brennende Ballenpresse sorgt für Feuerwehreinsatz

Donnerstag, den 31. August 2017 um 06:25 Uhr Verfasst von  Thomas Wittenburg
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Um alle Glutnester restlos abzulöschen, wurden in der Erntemaschine befindliche Strohreste entfernt und die gesamte Maschine mit Wasser geflutet. Um alle Glutnester restlos abzulöschen, wurden in der Erntemaschine befindliche Strohreste entfernt und die gesamte Maschine mit Wasser geflutet. Fotos: Thomas Wittenburg

MÜHLHAUSEN. Eine brennende Quaderballenpresse eines Lichtenfelser Lohnunternehmers hat am frühen Mittwochabend für einen Feuerwehreinsatz in Mühlhausen gesorgt. Der Fahrer war gerade dabei, die Presse von einem auf den anderen Acker umzusetzen, als schwarzer Rauch aus der Maschine aufstieg.

Geistesgegenwärtig steuerte der Fahrer das Gespann hinter dem Ortsausgang Richtung Berndorf in einen Feldweg und entkoppelte die Presse von der Zugmaschine. Zusammen mit einem Twistetaler Landwirt, der auf einem benachbarten Acker bereits Raps bestellte, ging der Fahrer mit Wasserflaschen und Kaffeekannen gegen die Flammen vor und konnten so einen womöglich größeren Schaden verhindern.

Nach Absetzen des Notrufes alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Mühlhausen, Berndorf und Gembeck, die mit über 30 Kameraden und mehr als 2000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle ausrückten. Auch ein Rettungswagen, eine Polizeistreife sowie die Twistetaler Gemeindebraninspektoren Volker Bangert und dessen Stellvertreter Stefan Rößner machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Kameraden aus Mühlhausen öffneten unter der Leitung des Mühlhäuser Wehrführers Daniel Brommana die Wartungsklappen der Ballenpresse und gingen mit dem Schnellangriff gegen die Flammen vor. Ein Schaumangriff wurde ebenfalls vorbereitet, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die nur wenige Augenblicke später anrückenden Feuerwehren aus Berndorf und Gembeck bereiteten ihre Wassertanks ebenfalls zur Löschwasserabgabe vor, mussten jedoch nicht weiter in das Geschehen eingreifen.

Um alle Glutnester restlos abzulöschen, wurden in der Erntemaschine befindliche Strohreste entfernt und die gesamte Maschine mit Wasser geflutet. Der zur Sicherheit alarmierte Rettungswagen brauchte nicht tätig werden, und nach rund 45 Minuten war auch der Einsatz der Feuerwehr beendet.


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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 31. August 2017 um 16:10 Uhr